Berichte

Alaska, Afrika und Asien an einem Tag!Samstag, 12.06.2010

Am Samstag, dem 12. Juni 2010 besuchten die Kinder der Gemeinde den Gelsenkirchener Zoo, die „Zoom Erlebniswelt“, um das Weihnachtsgeschenk (einen Tag im Zoo) einzulösen. Über den ereignisreichen Tag hat unsere Kinderreporterin Leonie folgenden Bericht geschrieben:


Als wir uns gegen 10:00 Uhr am Eingang trafen, war das Wetter eher bescheiden und es fieselte ein bisschen. Während wir warteten, bis alle da waren, kletterten die „Kleinen“ schon auf den steinernen Elefanten vor dem Eingang, der leider der einzige Elefant sein sollte, den wir an dem Tag sehen würden.


Nachdem die Karten gekauft waren und wir endlich in den Zoo durften, hatte der Regen aufgehört, und wir gingen gut gelaunt auf Entdeckertour durch die neuerrichtete „Asienwelt“.
Der „Zoom“ ist in drei Erdteile aufgeteilt: Asien, Alaska und Afrika. In jedem dieser Teile fühlt man sich, als wäre man wirklich dort, was hauptsächlich an der Landschaft und an den speziellen Tieren liegt.
In der Asienwelt konnten wir zwar nicht die ersehnten Tiger und giftigen Schlangen sehen, aber dafür einige Affen und einen Klettergarten.


Gegen 12:00 Uhr legten wir eine kurze Rast ein und verspeisten unsere belegten Brote und natürlich auch unsere Süßigkeiten. Danach ging es sofort weiter nach Afrika. Dort beobachteten wir die „wilden“ Löwen, die bei unserem Besuch leider nur faul im Gras saßen, Wölfe, Zebras, Giraffen und noch viele andere Tiere. Wir nutzten natürlich auch die Gelegenheit in einem Boot vom Wasser aus die Tiere anzusehen und dadurch den Wasservögeln und den „pupsenden“ Nilpferden näher zu kommen. Es war natürlich ein großer Spaß, wenn man neben sich ein lautes Blubbern im Wasser hörte und sich kurz darauf ein riesiger Nilpferdhintern aus dem Wasser streckte.


Als nächstes besuchten wir die Alaskawelt, die sich als die schönste herausstellte. Dort besuchten wir um 15:00 Uhr die Seelöwenfütterung. Danach wanderten wir durch die felsige Landschaft, wo wir auf einige gefährliche Bären, Eulen, Stinktiere, Füchse, Waschbären und Stachelschweine trafen. Die Tiere waren natürlich durch (fast unsichtbare) Zäune, Wassergräben oder Glasscheiben von den Besuchern getrennt.
Nachdem wir „Alaska“ verlassen hatten, waren wir alle sehr müde vom vielen Laufen!


Doch als der Vorsteher dann sein Versprechen einlöste, uns allen ein Eis zu kaufen, war die Stimmung plötzlich wieder gut und mit großem Appetit verspeisten wir unser Eis.
Danach hatten wir die Möglichkeit noch etwas in dem Kletterpark zu spielen oder die Tiere im Streichelzoo zu besuchen. Doch wir waren alle so erschöpft, dass die meisten nichts anderes mehr wollten, als endlich nach Hause zu kommen.


Auf die Frage, welche Welt am besten gewesen war, waren sich alle einig: Alaska!
Vielen gefiel das „Ice Adventure“ am besten. Das „Ice Adventure“ ist ein Film bei dem man auf Platten steht, die sich bewegen. Dabei denkt man, man würde z. B. einen Hang hinunter fahren.
Auf die Frage, welches Tier am besten gewesen war, gab es unterschiedliche Meinungen. Einige fanden die Seelöwen, die so „lustige Geräusche“ machten und „so coole Sprünge“ machten, am besten. Andere waren ganz beeindruckt von den Bären und insbesondere den Eisbären, denn als diese riesigen Tiere sich aufrichteten, fühlte man sich ganz schön klein. Doch auch die zutraulichen Lemuren waren sehr beliebt, zumal diese sich gerne streicheln ließen und ein „butterweiches“ Fell hatten. So kam jeder auf seine Kosten und wir konnten mit einem guten Gefühl und einem gefüllten Eis-bauch nach Hause gehen.
 

L. Heimrath