Berichte
Die große Schwester nennt ihn „Krümel“ – Taufe von Philipp Sonntag, 02.05.2010
Ein freudiges Ereignis gab es am Sonntag, dem 2. Mai 2010 in unserer Gemeinde zu feiern. Der kleine Philipp, Sohn von Cathrin und Torsten, wurde getauft.
Den Gottesdienst hielt Priester Christian Kujath. Als Textwort dienten die Verse 3 und 4 aus dem 5. Kapitel des Matthäusevangeliums: „Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.“ Im Verlauf der Predigt wurden die Formulierungen „geistlich arm“ und „Leid tragen“ näher erläutert. Priester Kujath machte deutlich, dass nicht irdische, menschliche Dinge gemeint wären, sondern übertrug die Bedeutungen ins Glaubensleben.
Zur Taufhandlung wurden die Eltern mit ihrem Täufling an den Altar gebeten. Mit dabei war auch die „große“ Schwester Emily, die neugierig verfolgte, was mit ihrem kleinen Brüderchen jetzt wohl spannendes passieren würde. Priester Kujath erklärte zunächst die wichtige Bedeutung der Heiligen Wassertaufe. Diese zählt neben dem Heiligen Abendmahl und der Heiligen Versiegelung zu den drei Sakramenten, die in der Neuapostolischen Kirche gespendet werden. Die Taufe wäre das Abwaschen der Erbsünde und Voraussetzung für die Spendung des Heiligen Geistes, so Christian Kujath. Er erläuterte den Eltern die wichtige Aufgabe, die sie nun hätten, ihr Kind bis zur Konfirmation auf dem Glaubensweg zu begleiten. „Aber der liebe Gott wird euch dabei helfen“, versicherte er den beiden. Dann taufte er den kleinen Philipp. Der Täufling meldete sich mit seinem schon recht kräftigen Stimmchen kurz zu Wort, entschied sich dann aber wieder einzuschlafen, nachdem er bemerkte, dass er wohlbehütet in den Armen seiner Mama lag und somit in seiner Welt alles in Ordnung war.
Emily hat während der Taufhandlung ganz genau aufgepasst auf ihren „Krümel“, wie sie ihren Bruder liebevoll nennt. Sie ist mächtig stolz auf ihr Geschwisterchen und mag am liebsten mit ihm schmusen.
Und dann gab es noch viele Glückwünsche und Geschenke von der ganzen Gemeinde. Die Kinder überreichten jeweils eine Blume mit einem lieben Glückwunsch.
Und Klein-Philipp? Er schlief friedlich in seinem Körbchen und bekam nicht allzu viel mit von dem ganzen Trubel um sich herum…
S. Glinka / F. Glinka