Berichte
KiGo 10_14 - Kinderreporterin vor OrtSonntag, 19.04.2009
Am 19. April 2009 fand unserer Gemeinde der Gottesdienst für die Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren statt. Unsere Kinderreporterin Leonie (11 Jahre alt) war vor Ort und und berichtet über das Ereignis.
Deshalb gab es einige neue Gesichter, die nun auch zu uns, den "GROßEN", gehören. Der KiGo fand dieses Mal in Recklinghausen-Hochlarmark statt. Gehalten wurde der Gottesdienst von Bezirksevangelist Mochalski.
Bei den KiGos treffen wir uns immer gegen 9:00 Uhr um für den Gottesdienst ein paar Lieder ein zu studieren. So auch heute. Sabine, die Kinderchordirigentin, brachte uns einen Kanon bei, den wir nach dem Eingangsgebet vortragen sollten.
Bis es aber soweit war, sollte einiges passieren……
Um 9.30 Uhr begann der Gottesdienst. Als Eingangslied sangen wir Nr. 69 „Lasst die Herzen immer fröhlich“ aus dem Kinderliederbuch.
Bezirksevangelist Mochalski las das Textwort (Lukas 24,32) vor, in dem es heißt:
„Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete?“
Danach sangen wir unseren Kanon.
Bezirksevangelist Mochalski begrüßte zuerst die Neuen. Er erklärte ihnen, dass der KiGo dazu da sei, damit sie alles besser verstehen.
Anschließend stellte er uns eine Frage: Wie fühlst du dich?
Er erwartete keine Antwort. Er beschrieb ein paar Stimmungslagen, und erklärte uns dann, dass wir nicht traurig, frustriert oder ärgerlich sein müssen. Denn der liebe Gott räumt alle „Steine“ weg. Er sagte auch, dass wir Vertrauen zu Gott haben sollen.
Nun wurde ein kleines Rollenspiel vorgetragen. Es ging um die 2 Emmaus-Jünger, die sehr traurig waren, da sie ihren Herrn verloren hatten, auf den sie gehofft hatten. Sie hatten die Augen verbunden, wodurch dargestellt werden sollte, dass wir vor lauter Traurigkeit manchmal richtig blind sind. Unterstützt wurde das Rollenspiel durch leise Musik.
Danach sangen wir „Wo zwei oder drei“ und Bezirksevangelist Mochalski bat Priester Sokolowski an den Altar.
Priester Sokolowski stellte uns auch eine Frage: Was haben wir bis jetzt empfunden?
Auch er erwartete keine Antwort. Sondern er erzählte uns eine kleine Geschichte.

Es ging um einen König, der viel gesehen hatte. Nur Gott hatte er nicht gesehen. Also beauftrage er 3 Weisen, die Gott für ihn finden sollten. Aber sie sagten ihm, nach drei Tagen, dass sie ihn nicht gefunden hätten. Da kam ein Hirte, der sagte, er könne ihm Gott zeigen. Der Hirte ließ den König in die Sonne blicken, und erklärte ihm, dass das nur ein Bruchteil Gottes sei. Der König fragte, was Gott mache. Der Hirte und er tauschten Kleider, und der Hirte erklärte, dass Gott auf die Erde gekommen sei, und sich erniedrigte. Der König fragte, was vor Gott war. Der Hirte forderte ihn auf, unter der Zahl "1" an zu fangen zu zählen. Der König sagte, unter "1" gäbe es nichts. Der Hirte erklärte ihm, dass es vor Gott auch nichts gab.
Dann sangen wir „Ein Gärtner geht im Garten“ und Bezirksevangelist Mochalski bat Priester Gasser an den Altar. Priester Gasser wünschte uns Nähe mit Jesus.
Danach feierten wir Heiliges Abendmahl und es wurde „Weil ich Jesu Schäflein bin“ auf Instrumenten vorgetragen. Dann sangen wir „Das Gotteshaus ist unsre Lust“ und beteten.
Anschließend wurden alle Kinder, die seit dem letzten KiGo Geburtstag hatten nach vorne an den Altar gebeten und wir sangen alle zusammen „Happy birthday“.
Leonie Heimrath / Frank Glinka