Berichte
Sturm aufs FrühstücksbuffetSamstag, 28.03.2009
Mit solch einem Riesenansturm zum Gemeindefrühstück am Samstag, dem 28. März 2009 hatte irgendwie niemand gerechnet. Vielleicht hätte es ja schon zu denken geben müssen, dass die zwei Wochen vorher ausgehängte Liste, in die man eintragen konnte, wenn man etwas mitbringen wollte, immer länger und länger wurde…?
Am frühen Samstagmorgen begannen die Vorbereitungen. Es wurden alle verfügbaren Tische und Stühle aufgestellt, Kaffee gekocht und das Buffet vorbereitet. Nach und nach trafen auch alle Hungrigen ein. Es dauerte nicht lange und alle Sitzplätze waren belegt. Aber so ganz schlimm war das auch nicht, denn ein Brötchen oder eine Tasse Kaffee geht schließlich auch im Stehen. Die Treppenstufen im Eingangsbereich wurden ebenfalls als Sitzplätze genutzt. Die Kinder fanden ihren Platz im Vorsonntagschulraum auf den kleinen Kinderstühlchen.
Nach einem gemeinsamen Gebet ging der Ansturm los. Bereits nach kurzer Zeit traten die ersten „Mangelerscheinungen“ auf, denn Brötchen, Wurst und Käse gingen zur Neige. So machten sich zwei Freiwillige auf den Weg und sorgten mal schnell für Nachschub. Dieser sollte dann aber auch wirklich für alle ausreichen, es blieb zum Schluss sogar noch einiges übrig.
Nachdem der erste Hunger gestillt war, wurde es dann gemütlich. Der „heimliche Star“ des Buffets war eine große Platte mit Schokoküssen. Nicht nur der Nachwuchs griff hier zu – auch einige Erwachsene schwelgten plötzlich in Kindheitserinnerungen mit „Schokokussbrötchen“ (ein durchgeschnittenes Brötchen, in das ein Schokokuss gequetscht wird) Die beim Reinbeißen herausquellende süß-klebrige Eiweißmasse sorgte auf jeden Fall für viel Spaß.
Die älteren Geschwister genossen das gemeinsame Frühstück ebenfalls, denn für einige Alleinlebende war es schön, einmal nicht alleine frühstücken zu müssen, sondern in netter Gemeinschaft.
Bei den Kindern war der Brötchenbelag der Wahl natürlich vor allem Schokoküsse und –creme. Nachdem die Finger und Münder von allen Spuren befreit waren, durfte draußen getobt werden – trotz einiger Regentropfen.
Am Ende wurde dann natürlich noch aufgeräumt und geputzt und alle Spuren der „Schlacht am (kalten) Frühstücksbuffet“ wurden wieder beseitigt.
Sonja Glinka