Berichte
Hochlarmark rüstet zum WeihnachtsfestSamstag, 29.11.2008
Alle Jahre wieder wird am Samstag vor dem ersten Advent in unserer Gemeinde ein „Sondereinsatzkommando Adventschmücken“ gebildet, um unser Kirchengebäude vorweihnachtlich zu dekorieren.
In diesem Jahr war es der 29. November; voller Tatendrang trafen alle Helferinnen und Helfer um 10.00 Uhr ein. Zunächst hieß es für unsere Topfblumen: „ab ins Exil“ auf die Empore. Denn sie mussten Platz machen für Tannengrün, Kerzen, Kugeln, usw…
Im Vorsonntagschulraum war alles in eine weiße Winterwelt verzaubert worden. Ein Weihnachtsbaum in silber-weißer Dekoration, ein Winterpinguin, ein beleuchteter Elch und Watteschneebälle auf der Fensterbank zierten den Raum. Für Leah-Maria und Celina war das aber noch nicht winterlich genug. Sie klebten noch einige dicke „Schneeflocken“ an die Fensterscheiben.
Währenddessen bastelten Tobias und Philipp an einem Schlitten, der auf die Orgel gestellt werden sollte. Sylvia staunte über die Kreativität, die ihre Söhne entwickelten, eine Seite, die sie bisher so noch gar nicht kannte.
Im Kirchenschiff war am Tag zuvor bereits der Altar und die Empore dekoriert worden. Nun war noch der Weihnachtsbaum an der Reihe. Sylvia wählte eine besondere Technik, um die Lichterketten zu anzubringen: sie machte die Kerzen bereits an. Dann wäre es leichter, alles gleichmäßig zu verteilen, war ihre Überzeugung.
Auch die Nebenräume wurden vorweihnachtlich geschmückt. Im Ämterzimmer brachte Uschi mit leuchtend roten Kugeln und Kerzen viel Farbe in den ansonsten eher dezent gehaltenen Raum. Orange und Silber waren die ungewöhnliche Farbkombination, die Bärbel für den Mutter-Kind-Raum auswählte. Aber das Ergebnis sah toll aus! Im Flur dekorierten Leah-Maria und Celina ein Tannenbäumchen in rot und gold. Im Mehrzweckraum (für die Sonntagschule) waren die Topfpflanzen weihnachtlich herausgeputzt worden, selbst gemalte Bilder der Weihnachtsgeschichte und eine dekorierte Tannengirlande zierten die Wände.
Die größte Herausforderung war der riesige Weihnachtsbaum im Eingangsbereich. In diesem Jahr hatte Markus seinen Auftrag wirklich sehr ernst genommen und einen großen (!!!) Baum besorgt. Jeder, der das Kirchengebäude betrat, bemerkte „Na, das ist aber mal ein Baum!“ Ja, aber seine Größe hatte auch so seine Tücken. Nur die ganz große Leiter reichte bis oben. Und wer war so mutig, diese zu erklimmen? Sandra – bestückt mit Lichterketten um den Hals wagte sie sich bis in die Spitze des Baumes. Respekt! !! Nachdem dann endlich (gefühlte 10 Kilometer) Kerzen angebracht waren, kam der große Augenblick mit dem Lichttest – aber leider funktionierte eine Kette nicht. Eine defekte Kerze war schnell gefunden, Tobias gelang es auch mit Hilfe seines Taschenmessers diese zu entfernen und durch eine neue auszutauschen, aber die Lämpchen blieben dunkel. Ratlos sollte die die Lichterkette dann ersetzt werden, aber André gelang es dann doch noch irgendwie (???), das Ding zum Leuchten zu bringen. Dann mussten „nur noch“ Kugeln und Schleifen angebracht werden.
Zur Stärkung gab es zwischendurch den schon fast traditionell gesponserten leckeren Schokoladenkuchen von „Mutter Bock“ und „heiße Adventsgetränke“.
Zum Schluss mussten dann noch die ganzen Spuren wieder beseitigt werden, die die Aktion verursacht hatte. Leere Kartons stapelten sich überall; Tannennadeln und Glitzerzeug breitete sich aus; aus großer Höhe zu Boden gekrachte Glaskugeln (die den Sturz natürlich nicht überlebten) zierten den Eingangsbereich. All das musste natürlich aufgeräumt und sauber gemacht werden. Als das alles erledigt war, waren auch wir ziemlich erledigt, aber es hat sich gelohnt !!!
Sonja Glinka