Berichte
Verlobungssegen für zwei junge PaareSonntag, 08.05.2005
Innerhalb von 14 Tagen empfingen zwei junge Paare in der „vorrübergehenden Doppelgemeinde“ Recklinghausen-Süd/Hochlarmark den Segen zur ihrer Verlobung:
Am 24. April 2005 hielt der Bezirksälteste Lothar Robak einen Gottesdienst in der Kirche auf der König-Ludwig- Straße und spendete den Segen für Doro Kuling und Sven Röstel. Das Verlobungspaar hatte sich vor ca. drei Jahren bei Aktivitäten der Jugend kennengelernt. Die ersten zarten Kon- takte wurden durch SMS (kurze Nach- richten per Handy) geknüpft. Irgendwann stand dann für beide fest: Wir möchten unser Leben gemeinsam verbringen! Da Sven Röstel Sonntagschullehrer ist, hatten die Kinder der Gemeinden sich eine besondere Überraschung einfallen lassen: Am Ende des Gottesdienstes kamen sie alle mit einer roten Rose in der Hand nach vorne und trugen ein extra für diesen Anlass eingeübtes Lied vor. Danach überreichten sie dem Verlobungspaar die Blumen, die sich in den Armen von Doro zu einem wunderschönen großen Strauß zusammenfügten.
Zwei Wochen später, am Sonntag dem 8. Mai 2005, standen Yvonne Teutsch und Markus Golm vor dem Altar und erhielten den Verlobungssegen durch Priester Uwe Dimek, den Vorsteher der Gemeinde Hochlarmark. Yvonne Teutsch kommt aus Süddeutschland (aus der Nähe von Stuttgart) und lernte vor ca. drei Jahren „ihren Markus“ bei der Organisation einer Skifreizeit kennen. Die beiden bauen zur Zeit „an ihrem Nest“; denn ihre gemeinsame Wohnung wird renoviert und eingerichtet. Zum Ende des Jahres ist die Hochzeit geplant.
Da an diesem Sonntag auch der Muttertag war, hatten die Kinder der Gemeinden wieder etwas vorbereitet: Nicht nur für das Verlobungspaar, sondern auch zu Ehren aller Mütter wurde für diesen Tag ein besonderes Lied geprobt und am Ende des Gottesdienstes vorgetragen. Außerdem hatten die Kinder kleine rote Herzen mit einem lieben Gruß und einer Leckerei gebastelt. Yvonne Teutsch bekam einen Korb, in dem sich dann all´ die Herzen, die das Paar von den Kindern geschenkt bekam, sammelten. Anschließend wurde auch allen anderen weiblichen Gottesdienstbesucherinnen ein solcher Muttertagsgruß überreicht.
In beiden Gottesdiensten machten sowohl Bezirksältester Robak wie auch Priester Dimek deutlich, dass es sich bei der Verlobungszeit um eine Vorbe- reitung auf die Ehe handeln würde, in der die Paare viel miteinander reden sollten. Ebenso rieten sie, den himmlischen Vater in alle Entscheidungen einzube- ziehen und sich auch weiterhin in die Ge- meinde(n) einzubringen und mitzuwirken. Denn diese würden sich mit den Verlobungspaaren freuen. Diese Teilnahme an der Freude zeigte sich dann auch nach den Gottesdiensten in den vielen Glückwünschen an die jeweiligen Paare.
Sonja Glinka / Frank Glinka