Berichte

Bombenstimmung für den Europajugendtag 2009Samstag, 02.08.2008

Ziemlich viel Wasser aus allen Richtungen gab es am Samstag, dem 2. August 2008 auf unserem Kirchengrundstück. Der Jugendaktivkreis des Bezirkes hatte eine Wasserbombenschlacht organisiert. Deren Erlös sollte die Teilnahme der Jugendlichen am Europajugendtag mitfinanzieren. Aber auch die Kinder, Junggebliebenen und natürlich zahlungskräftige Erwachsene waren herzlich eingeladen, bei diesem Spaß dabei zu sein und mitzumachen.


Die Wasserbomben mussten zuvor erst hergestellt werden. Einige Eimer, Wäschekörbe und andere Behältnisse wurden nach und nach mit den wassergefüllten Luftballons beladen, damit auch genügend „Munition“ für die verschiedenen Spiele zur Verfügung stand, denn für den Nachmittag war einiges geplant...

Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls gesorgt: Grillwürstchen, Kuchen, Salate und Erfrischungsgetränke warteten darauf, die hungrigen Mitspieler sowie die Zuschauer zu stärken.

Mit einigen Metern Flatterband wurden Spielfelder abgesteckt, gleichzeitig aber auch für die „Verpflegungszone“ eine „wasserbombenfreie Fläche“ geschaffen, um den Grill und die Grillwurst nicht zu gefährden. Diese Zone wurde aber auch gerne von allen wasserscheuen Zuschauern aufgesucht, denn nicht jeder war so gut vorbereitet wie die Jugendlichen; sie hatten sich nämlich gleich mehrere Garnituren „Outfit“ zum wechseln mitgebracht. Wie sich später zeigen sollte, war es dann auch bald nötig, T-Shirts auszuwechseln, denn schon nach einiger Zeit waren etliche pitschnass.

Bei dem ersten Spiel „Capture The Flag“ spielten zwei Mannschaften gegeneinander. Ziel war es, die gegnerische Flagge zu erobern, ohne getroffen zu werden.

Danach gab es zunächst eine kleine Pause, in der sich alle stärken konnten, denn das erste Spiel erforderte viel Laufarbeit. Auch das angekündigte „nahrhafte“ Wassereis war eine willkommene Erfrischung. Das Eis gab es in verschiedenen Farben und Geschmacksrichtungen, beliebt war vor allem auch das türkisfarbene „Schlumpfeis“.

Die zahlungskräftigen Zuschauer wurden zwischenzeitlich dazu aufgefordert, fleißig zu spenden. Dabei waren die aufgestellten Preisschilder eher von „symbolischem Wert“. Am beliebtesten war die „Flatrate“: einen (möglichst großen) Schein in die Box stecken und dann zu Bratwurst und Cola greifen.

Beim nächsten Spiel „Völkerball“ sah es zunächst so aus, als wenn es gar nichts mit Wasser zu tun haben würde. Aber dann wurden zwei Wassereimer herangeschleppt und der besondere Clou dieses "matchs" wurde deutlich: Der Schaumstoffball wurde immer wieder ins Wasser getaucht und dann klatschnass auf die Gegner geworfen. Und je fester es klatschte, desto nasser wurden die Spieler. Das bedeutete viel Spaß für Mitspieler und Zuschauer.

Auch bei den anderen Spielen ging es darum, die Gegner zu treffen oder einen Stützpunkt zu erobern.

Wer nicht an einem der Spiele teilnehmen wollte, konnte auch „Freestyle“ wählen, d. h. man konnte die Wasserbomben kaufen, Spaß haben und (nicht) nass werden. Diese Variante wurde vor allem von den kleineren Kindern gewählt. So schnell wie diese ihre „Munition“ verballert hatten, konnten die Mamas gar nicht nachkaufen.

Bis auf einige wenige Regentropfen hat sogar das Wetter mitgespielt, obwohl das irgendwann sowieso keine Rolle mehr spielte, denn ob das Wasser nun vom Himmel oder aus irgendeiner anderen Richtung kam, war den meisten dann völlig egal!

 

Weitere Fotos und ein Blick auf Planung und Vorbereitungen  auf www.ready-online.de

 

Sonja Glinka / Frank Glinka