Berichte

Versiegelung und Amtseinsetzung durch Apostel HoyerMittwoch, 09.07.2008

Nachdem unsere Gemeinde vor ein paar Tagen etwas wehmütig einen Diakon verabschiedet hatte, brachte der Besuch von Apostel Hoyer am Mittwoch, dem 9. Juli 2008 neue Amtsträger für Hochlarmark...


Dies war allerdings nicht das einzige freudige Ereignis in dem festlichen Gottesdienst; es wurde durch Apostel Wilhelm Hoyer auch drei kleinen Kindern der Heilige Geist gespendet. 

Als Textwort diente ein Vers aus dem zweiten Brief des Paulus an Timotheus: „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (Kapitel 1, Vers 7)

Der Apostel wünschte zu Beginn allen Gottesdienstteilnehmern das Gefühl, dass sich jeder angesprochen fühlt und weiß: „Hier ist mein Platz“. Dann ging er auf das Textwort ein und räumte ein, dass es heute im täglichen Leben viele Gründe gibt, Furcht zu haben. Dieser Furcht wollen wir aber die Kraft Gottes entgegen setzen. Wilhelm Hoyer nannte einige Beispiele aus der Bibel, wo von Jesus, dem Gottessohn eine Kraft ausging. Das würden wir heute ebenfalls noch erleben können, denn auch wir würden durch die Heilige Versiegelung den Geist der Kraft und Macht besitzen, den wir nicht unterschätzen dürften. Desweiteren führte er aus, dass man Kraft braucht, um sein Leben nach dem Willen Gottes auszurichten. „Aber es lohnt sich“, spornte der Apostel die Zuhörer an. Wie kann man diese Kraft mobilisieren? Er nannte dazu zwei Punkte: das Heilige Abendmahl und das Gebet. Vor allem wenn man füreinander betet, würden große Kräfte wach. Dann erläuterte er die Kraft der Liebe und riet er zu einem liebevollen Umgang miteinander. Man sollte „ja sagen“, nicht nur zu den Stärken des anderen, sondern auch zu seinen Schwächen. Manchmal kann auch ein Lächeln schon Wunder wirken oder die Frage: wie kann ich den anderen erfreuen? Der Geist der Besonnenheit schütze vor Ärger und Neid. Man sollte nichts tun, was man später bereut.

Bezirksevangelist Mochalski ging in seinem Predigtbeitrag vor allem noch einmal auf den Geist der Liebe ein und riet Verständnis und Interesse am Nächsten zu zeigen.

Nach der Sündenvergebung wurden die Eltern mit ihren Kindern an den Altar gebeten und der Apostel führte nach einigen liebevollen Worten die Heilige Versiegelung durch. Auch eine kleine Glaubensschwester aus Hochlarmark, Celine Wilms, empfing durch Handauflegung und Gebet den Heiligen Geist. Die Gemeinde durfte dann das Heilige Abendmahl feiern und anschließend wurde „Arbeit verteilt“: Matthias Möller sowie der bisherige Unterdiakon Volker Bock wurden zu Diakonen ordiniert. André Voß wurde in diesem Amt bestätigt. Somit stehen unserem Hirten nun insgesamt vier Priester und sechs Diakone zur Seite, um ihn bei seiner seelsorgerischen Arbeit zu unterstützen. Große Freude herrschte auch bei allen Gemeindemitgliedern über den segensreichen Zuwachs an diesem Abend.

Der Apostel verabschiedete sich von allen Gottesdienstteilnehmern mit herzlichen Worten und so ging für die Gemeinde Hochlarmark ein sehr schöner Abend zu Ende.
 

Sonja Glinka / Frank Glinka