Berichte
Ausflug der Senioren nach PapenburgDienstag, 03.10.2006
Ausflug der Senioren aus den Gemeinden Recklinghausen-Süd und Recklinghausen-Hochlarmark nach Papenburg
Pünktlich um 7:15 Uhr fuhren wir am Dienstag, dem 3. Oktober 2006 über die Autobahnen A43 und A2 auf die A31 über Bottrop – Wesel – Vechte. Hier legten wir eine halbe Stunde Pause ein. Weiter ging es über Dörpen nach Aschendorf-Papenburg.
Erste Station um 10:40 Uhr war die alte Werft, die heute als Kulturzentrum mit Freizeithallen, Wellness-Studios, Theater u. a. genutzt wird. Hier stieg unsere Reiseleiterin zu und bereitete uns auf die Werksführung vor, indem sie vieles aus der Geschichte der Meyer-Werft erzählte. Die Werft ist immer noch ein Familienbetrieb, heute in der 6. Generation. Blütezeit war 1815 mit damals 23 kleinen Werften.
Ca. um 11:50 Uhr begann die Führung durch die verschiedenen Bau-Trockendecks und Räumlichkeiten, u. a. auch mit Filmvorführungen. Die Meyer-Werft blickt auf 211 Jahre Firmengeschichte zurück. Dennoch gehört sie zu den modernsten Werften. Den Mittelpunkt des Betriebes bilden die beiden überdachten Baudockhallen für Neubauten von ca. 180.000 BRZ. Zum Bauprogramm gehören Spezialschiffe wie Kreuzfahrt-Passagierschiffe, Fähren, Gastanker, Tiertransporter und Containerschiffe. Die Werft beschäftigt etwa 2.100 Leute, und eine Vielzahl von Mitarbeitern der Lieferanten sind am Bau der Schiffe beteiligt.
Anschließend folgte das Mittagessen im Restaurant „Hilde“. Es gab gutes, reichhaltiges Buffet, was allen schmeckte.
Die folgenden zwei Stunden waren zur freien Verfügung. Jetzt war Gelegenheit bei trockenem Wetter das Stadtzentrum zu erkunden. Papenburg ist eine historische Stadt mit ca. 35.000 Einwohnern und einer langen Tradition im Schiffsbau. Gleich einer schönen Promenade konnte man längs der alten Kanäle mit ihren kleinen Brücken spazierengehen.
Wer wollte, besichtigte eine gut instandgehaltene Mühle, von der man einen schönen Ausblick hatte. Oder man besuchte die Antoniuskirche. Sie wurde 1877 erbaut, und es ist alles noch im ursprünglichen Originalzustand erhalten. Besonders erstaunte die Wand- und Glasmalerei. Auch die diversen schönen Cafés und Geschäfte luden zum Genießen und Bummeln ein.
Zufrieden traten wir um 17:00 Uhr die Heimreise an. Wie auf der Hinfahrt regnete es wieder. Gegen 19:45 Uhr waren wir geschafft und glücklich zurück.
R. Lohaus / K. Röstel, K.-H. Heimrath