Berichte

Dem Osterhasen musste geholfen werden...Samstag, 15.04.2006

... denn so viele Eier kann er doch gar nicht alleine färben. Die Kinder unserer Gemeinde musste man daher gar nicht lange bitten...
 


Für unseren Aktionstag zum diesjährigen Osterfest gab es viele Vorbereitungen zu treffen. Vor allem die Kinder waren daher am Samstag vormittag eingeladen, dem „gestressten Osterhasen ein wenig unter die Arme zu greifen“. Die kleine Küche unserer Kirche wurde dazu kurzerhand zur „Ostereiermalwerkstatt“ umfunktioniert. Aber bevor es mit der Malerei losging, mussten die Eier erst einmal gekocht werden. Das war noch nicht ganz so spannend, denn vom Zuschauen werden die Eier auch nicht schneller hart. Da konnte man in der Zwischenzeit etwas anderes nützliches tun: Auf dem Kirchengrundstück sollte ein bisschen aufgeräumt werden, damit zum Osterfest alles schön sauber aussieht. Auf die großen Rasenflächen waren in den letzten Wochen viele kleine Äste gefallen, die jetzt tatkräftig eingesammelt wurden.

Und dann waren die Eier auch schon gekocht und der kreative Teil konnte beginnen. Ganz vorsichtig wurden die Eier in die vorbereiteten Farben getaucht. Mit großer Konzentration wurde der Färbevorgang kritisch beobachtet und schließlich entschieden: Die Farbe ist cool! Die kleinen Osterhasenhelfer entwickelten dabei ganz eigene Kreationen. Aber damit war das Ei noch lange nicht fertig. Nun wurde zum Pinsel gegriffen und das Kunstwerk vollendet. Je nach Geschmack bekam es dann noch Punkte, Blümchen oder abstrakte Malerei. Einige Eier wurden zu „Monstereiern“; ihnen wurden Haarbüschel aus Papier aufgeklebt und hatten einen etwas merkwürdigen Gesichtsausdruck. Wieder andere grinsten den Betrachter an. In großen Pappschachteln wurden die Werke der kleinen Künstler gesammelt und für den Osterhasen zum Verstecken bereit gestellt.

In der Zwischenzeit waren die „Großen“ aber auch nicht untätig. Im Garten wurde weiter kräftig aufgeräumt, Pavillons aufgestellt und im Kirchenschiff die Technik für einen der Programmpunkte für den folgenden Tag vorbereitet. Beim Aufräumen stieß jemand auf den Grill und kam spontan auf die Idee, für die Kinder

 

 

 

 

 

 

ein paar Würstchen zu grillen. Gute Idee, aber ohne Grillanzünder und Würst-
chen? Anstelle der Grillanzünder wurden die eingesammelten kleine Äste genommen. Das hatte zur Folge, dass es zwar sehr qualmte, aber es funktionierte. Und die Würstchen brachte schließlich ein Priester mit, der noch etwas besorgen wollte und unterwegs per Handy gebeten wurde, mal kurz beim Metzger vorbeizuschauen. So konnten sich nach getaner Arbeit alle noch ein wenig stärken. Die erste Grillwurst in diesem Jahr schmeckte ganz vorzüglich und machte auch schon mächtig Appetit auf die vielen Köstlichkeiten, die zum Osterbrunch geplant sind...

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Sonja Glinka / Frank Glinka