Berichte
Ein kleines Geschenk Gottes - Taufe von Jolina BesselSonntag, 12.03.2006
... und das nicht nur für die glücklichen Eltern, sondern für unsere ganze Gemeinde.
Zu einer ungewöhnlichen Uhrzeit fand am Sonntag, dem 12. März 2006 der Gottesdienst statt. Wegen des Ämtergottesdienstes am Vormittag fand sich die Gemeinde erst am Nachmittag um 16 Uhr zusammen. Dazu gab es ein besonderes Ereignis zu feiern: Die kleine Jolina, Töchterchen von Nikki und Karsten Bessel wurde getauft. Priester (und Vorsteher) Gerhard Mörretz aus Marl-Hamm hielt den Gottesdienst und führte die heilige Handlung durch. Er besuchte zum ersten Mal unsere Gemeinde.
Als Textwort las der Priester aus dem 2. Brief an die Korinther Kapitel 13, Vers 5 vor: „Erforscht euch selbst, ob ihr im Glauben steht; prüft euch selbst!“ Im Verlauf des Gottesdienstes gab er anschließend wertvolle Ratschläge, wie man sich selbst überprüfen kann.
Während der Chor dann das Lied „Der Heiland sorgt für dich“ vortrug, kamen Nikki und Karsten mit ihrer Tochter an den Altar. Priester Mörretz hieß sie dort ganz herzlich willkommen und machte ihnen deutlich, dass sie ein Geschenk Gottes in den Händen halten würden. Für dieses hätten sie aber auch eine große Verantwortung übernommen, denn das Kind wäre völlig auf die Hilfe seiner Eltern angewiesen. Das kleine Mädchen würde aber die Liebe aus dem Herzen von Mama und Papa fühlen. Außer der irdischen Pflege muss aber auch die Seele genährt werden, erläuterte Gerhard Mörretz und riet den Eltern, das Baby in den Gottesdienst mitzunehmen, auch wenn es noch nichts verstehen kann. Aber die Seele kann schon fühlen: Alle haben mich lieb. Danach taufte er die kleine Jolina und spendete ihr den Segen.
Dem Täufling schien die viele Aufmerksamkeit zunächst nicht so gut zu gefallen, denn zu Beginn ließ sie ihr Stimmchen recht kräftig hören. Aber im Verlauf der Handlung beruhigte sie sich, und auch das Betupfen mit Wasser schien ihr dann nichts mehr auszumachen. Bei der Gratulation bemerkte Priester Mörretz dann, dass es nicht schlecht wäre, wenn sie sich lautstark bemerkbar machen würde, denn sie müsste sich ja auch gegen ihre beiden „großen“ Brüder durchsetzen. Fabian (6 Jahre) und Rene (2 Jahre) sind ganz stolz auf ihre kleine Schwester. Im Moment können sie zwar noch nicht Fußball mit ihr spielen, aber sie wächst ja noch – hoffentlich ganz schnell !!!
Nach dem Gottesdienst wurde es im Mutter-Kind-Raum ganz schön voll, denn alle Neugierigen wollten das neue Gemeindemitglied aus der Nähe ansehen und den glücklichen Eltern gratulieren.
Sonja Glinka / Frank Glinka