Berichte

Bezirksältester Robak spendete Segen zur goldenen HochzeitSonntag, 29.01.2006

Am Sonntag dem 29. Januar 2006 besuchte Bezirksältester Lothar Robak unsere Gemeinde. Er hielt einen Gottesdienst, in dem er Walter Nowitzki (Diakon i. R.) und seiner Frau Hanni den Segen zu ihrer goldenen Hochzeit spendete.


Zu Beginn des Gottesdienstes hieß der Bezirksälteste alle Besucher und vor allem natürlich das Goldpaar mit warmen und liebevollen Worten ganz herzlich willkommen. Dadurch breitete sich gleich ein schönes Gefühl der Geborgenheit aus, und dieses zog sich auch durch den ganzen Gottesdienst.

Als Textwort diente der 12. Vers aus dem 26. Psalm: „Mein Fuß steht fest auf rechtem Grund; Ich will den Herrn loben in den Versammlungen.“ Lothar Robak erläuterte dann, was mit einem festen Grund gemeint ist. Bezogen auf unser Glaubensleben ist der Felsen das Wort Gottes. Wenn wir dieses hören und darnach tun, gibt uns dies Sicherheit. Auch unser Glaube und Glaubenserlebnisse machen felsenfest. Ein weiterer Fels ist das eingebunden sein in die Gemein- schaft (Gemeinde). Dann beschrieb er das Haus, das auf diesem Grund errichtet wird. In unserem „Seelengebäude“ soll die Liebe Gottes wohnen. Es soll fachgerecht (durch den Geist Gottes) und mit gutem Material (z. B. Demut, Gottesfurcht) gebaut sein. Die Verbindung zwischen all den verschiedenen Materialien ist die Liebe.

Nachdem die Gemeinde das Heilige Abendmahl gefeiert hatte, trug der Gemeindechor das Lied „Bis hierher hat der Herr geholfen“ (CM 3) vor und das Ehepaar Nowitzki wurde vom Bezirksältesten an den Altar gebeten. Lothar Robak ging auch auf das Chorlied ein und erläuterte den Teil „...denn es will Abend werden...“: Der himmlische Vater möchte dem Jubelpaar ein dankbares Zurückschauen schenken auf ihr bisheriges Leben und macht die Zusage: "Ihr sollt euch freuen auf eure Zukunft“. Auf ein anderes Lied, das der Chor während des Gottesdienstes gesungen hatte, ging der Älteste auch ein. Er gab dem Goldpaar als Textwort den nächsten Bibelvers mit auf den weiteren Weg: „Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten...“ (Psalm 27, Vers 1) und genau dieses Lied hatte der Chor zu Beginn vorgetragen. Anschließend spendete Bezirksältester Robak den Segen zur goldenen Hochzeit.

Das Jubelpaar hat in seinem bewegten Ehe- und Glaubensleben schon viel erlebt, aber in allen Situationen immer wieder Gottes Hilfe erleben dürfen, betonen die beiden ausdrücklich. Vor allem in Kriegszeiten und während der Vertreibung aus ihrer Heimat haben sie die Nähe des himmlischen Vaters gespürt. Walter Nowitzki war auch viele Jahre als Amtsträger in der Gemeinde tätig. Als Unterdiakon und Diakon unterstützte er die seelsorgerische Arbeit der Priester. Nun ist er als „Ruheständler“ zwar von den aktiven Tätigkeiten entbunden, nimmt

 

 

 

 

 


aber zusammen mit seiner Frau immer noch rege am Gemeindeleben teil. Besonders freuen sie sich auch immer über die regelmäßigen Seniorenzusammenkünfte. Zu ihrem Goldhochzeitstag gratulierten ihnen viele Familienangehörige und auch die ganze Gemeinde.

Die Kinder hatten nach dem Gottesdienst noch eine besonderes Geschenk vorbereitet: eine kleine Bastelarbeit, bestehend aus einer Rose und einer Biene, als kleines Dankeschön für die leckeren Gläser Honig, die Walter Nowitzki als „Hobbyimker“ immer mitbringt.

Sonja Glinka / Frank Glinka