Berichte
Lasset die Kindlein zu mir kommen - Taufe von Paul Julius GolmSonntag, 28.01.2007
Auf diese Einladung Jesu ging unser Vorsteher Uwe Dimek ein, als er am Sonntag, dem 28. Januar 2007 dem kleinen Paul Julius Golm das Sakrament der Heiligen Wassertaufe spendete. Yvonne und Markus hatten um die Taufe für ihren Sohn gebeten und natürlich nahm die ganze Gemeinde an diesem freudigen Ereignis teil.
Der Gottesdienst stand unter dem Textwort: „Aber fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede.“ (Römer 8, Vers 6) Uwe Dimek machte deutlich, dass es auf unsere Gesinnung ankäme. Dazu führte er ein paar Beispiele aus der Bibel an, die auch für uns in heutiger Zeit Weisung und Ratschläge sein können. Am Ende der Predigt fasste er die zentralen Punkte noch einmal zusammen: Fragen wir nach dem Willen Gottes? Vertrauen wir auf die göttliche Führung? Sind wir offen für jede Geistesströmung oder haben wir eine gesunde Skepsis gegenüber schädlichen Einflüssen? Ist unser Leben nur auf das Irdische ausgerichtet?
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles bat der Vorsteher die Eltern mit ihrem kleinen Täufling an den Altar. Er leitete dann die Ansprache mit den eingangs erwähnten Worten Jesu ein (Markus 10, 14) und betonte, dass der Sohn Gottes eine ganz besondere Einstellung zu Kindern hatte. Uwe Dimek hob dann die Bedeutung der Taufe hervor: „Damit zieht die Liebe Gottes ein.“ Der himmlische Vater würde nun für den kleinen Paul sorgen, so wie ja auch die Eltern für ihren Sohn alles tun werden,damit es ihm gut geht. Bis zur Konfirmation hätten Yvonne und Markus nun aber auch die Verantwortung für das Glaubensleben ihres Nachwuchses. Dazu gab der Vorsteher ihnen ein paar Empfehlungen: „Seid Vorbilder für euer Kind, betet mit ihm und baut die Segensträger in sein Herz ein!“ Vorsteher Dimek führte dann die Taufhandlung durch und spendete dem Kind den Segen.
Und was hielt die kleine Hauptperson von der ganzen Sache? Zunächst lag er friedlich in den Armen seiner Mama. Kurz vor der Taufe erhob er plötzlich sein kleines Stimmchen und ließ lautstark von sich hören. Sein Papa Markus (er dirigiert auch unseren Gemeindechor) schien in diesem Moment darüber nachzudenken, welche Stimmlage (Tenor oder Bass?) sein Söhnchen wohl später einmal singen könnte. Aber dann beruhigte sich Paul wieder und die weiteren Ereignisse nahm er ganz gelassen hin.
Nach dem Gottesdienst wurde es eng im Mutter-Kind-Raum, denn nun schoben sich alle in den kleinen Raum, um den Eltern des neuen Gemeindemitgliedes ihre Glückwünsche auszusprechen und den Täufling zu bewundern. Jetzt schlief er zufrieden in Papas Armen und bekam von all‘ dem Trubel nicht viel mit. So friedlich wäre er aber leider nicht immer, bedauerten die jungen Eltern augenzwinkernd, das erste Kind hätte ihr Leben ganz schön durcheinandergewirbelt. Und der Tagesablauf wird nun nur noch von einem bestimmt – nämlich von Paul !!!
Sonja Glinka / Frank Glinka