Berichte

"Füreinander - miteinander - gemeinsam"Sonntag, 29.01.2012

So lautete das Motto, das Bezirksapostel Armin Brinkmann für das Jahr 2012 ausgegeben hat. An dem ersten „Gemeindesonntag“ am 29. Januar 2012 wurde dieses Motto den Glaubensgeschwistern vorgestellt und mit Leben gefüllt.


Die Gemeindesonntage sollen die bisherigen Familiengottesdienste ablösen. Der Grundgedanke ist, dass alle Gemeindegruppen, also z. B. auch die Kinder der Sonntag- und Vorsonntagschule am Gottesdienst teilnehmen und keine parallelen Unterrichte stattfinden. Auch sollen an diesem Tag keine Aktivitäten im Bezirk sein, um allen Amtsträgern die Teilnahme in der Gemeinde möglich zu machen. Außerdem sollte begrifflich deutlich gemacht werden, dass sich die Aktivitäten nicht nur auf den reinen Gottesdienst beschränken, sondern durch Brunch, Kaffee trinken oder ähnliches durchaus noch etwas ausgeweitet werden dürfen.

In unserer Gemeinde gab es daher an diesem Sonntag einige Dinge, die etwas anders waren als sonst. Im musikalischen Bereich kamen neben dem Gemeindechor auch ein kleines Instrumentalensemble sowie der Männerchor zum Einsatz. Und zum üblichen sonntäglichen Kaffee nach dem Gottesdienst wurde noch etwas anderes angeboten…

Motto des Bezirksapostels wurde vorgestellt

Der Gottesdienst wurde von Priester Markus Golm gehalten. Als Grundlage diente das Textwort aus 1. Korinther 10, 24: „Niemand suche das Seine, sondern was dem anderen dient“. Begleitend zu diesem Textwort stellte der Priester zu Beginn das Motto des Bezirksapostels vor: „Füreinander da sein, miteinander arbeiten und gemeinsam vollenden“. In seinen weiteren Ausführungen gab er dann Hinweise, wie dieses im Alltag und vor allem in der Gemeinde umgesetzt werden kann. Zum Beispiel durch gegenseitige Rücksichtnahme, Vermeidung von Kritik und Ärger, vorurteilsfreie Annahme des Nächsten, Verständnis für Veränderungen, Interesse am Wohlergehen des anderen und Wertschätzung könne jeder etwas tun, was dem Nächsten dient. Als großes Vorbild dazu stellte er Jesus Christus in die Mitte mit dem Rat, sich danach auszurichten.

Zum Schluss des Gottesdienstes sang, wie eingangs erwähnt, der Männerchor. Die kräftigen Stimmen sorgten für so viel Begeisterung, dass die Zuhörer spontan Beifall spendeten – eigentlich im Gottesdienst sonst nicht üblich.

Heiße Suppe zur kalten Jahreszeit

Dann wurden alle ins Untergeschoss eingeladen. Hier gab es Kaffee, Kuchen, Kekse und (passend zur kalten Jahreszeit) eine heiße Gulaschsuppe mit Brötchen. Ein paar Mutige ließen sich die heiße Suppe sogar draußen schmecken, man musste nur schnell genug sein, bevor sie bei den frostigen Temperaturen gefror.
 

S. Glinka / F. Glinka