Berichte
Weihnachtsfeier 2011Sonntag, 18.12.2011
Das Besondere an der diesjährigen Weihnachtsfeier war, dass das Programm von der ganzen Gemeinde mitgestaltet wurde. Quer durch die verschiedenen Altersschichten haben alle dazu beigetragen, dass am Nachmittag des vierten Adventssonntags ein buntes Programm geboten wurde. Locker moderiert durch Silke wechselten sich Musikstücke mit Textbeiträgen ab; Besinnliches wurde durch Lustiges abgelöst und Traditionelles folgte auf Modernes.
Für eine gemütliche Atmosphäre wurde auch in diesem Jahr wieder die Kirche umgeräumt. Nach dem Vormittagsgottesdienst hieß es „Ärmel aufkrempeln und zupacken“. Dank Erfahrung aus den Vorjahren und detailierter Zeichnung von Matthias war das Umräumen so schnell erledigt, dass sich am Ende alle darüber wunderten, dass alles schon fertig war.
Der Nachmittag begann dann mit „Kaffee fassen“ und gemütlichem Plaudern, denn es war ausdrücklich erwünscht, dass schon ab 15:30 Uhr Platz genommen werden durfte, bevor dann um 16:00 Uhr das eigentliche Programm begann. Nach Begrüßung und Gebet durch den Vorsteher wurde zunächst ein gemeinsames Lied gesungen: „Fröhliche Weihnacht überall“. Danach wurde es besinnlich. Die Amtsträger öffneten die Türchen eines besonderen Adventskalenders. Für jeden Tag gab es einen wertvollen Hinweis für unser Glaubensleben.
Inzwischen hatten sich die Kinder bereits kostümiert. Es wimmelte plötzlich von Engeln, Hirten und anderen biblischen Gestalten. Dies war schon die Vorbereitung für den nächsten Programmpunkt: Sie trugen das Lied vor „Ein heller Stern“. Dabei standen die Darsteller im Kreis um eine symbolische Krippe. Die in den Strophen erwähnten jeweiligen Personen umrundeten alle anderen. Den Refrain sang die ganze Gemeinde mit.
Als nächstes folgte instrumentale Musik. Leonie (Geige), Sabine (Cello) und Philipp (Orgel) trugen „Pastorale Nr. 6“ vor. Während dieser Programmpunkt eher ruhig und besinnlich war, reizte der nächste die Lachmuskeln. Vier jugendliche Weihnachtsmänner traten auf und sangen „playback“ zwei Lieder. Dabei wurden die Texte pantomimisch so gekonnt begleitet, dass die Zuhörer viel Spaß dabei hatten. Den größten Spaß hatten aber offensichtlich die Darsteller selber…?
Dann kam ein Beitrag aus dem „aktiven Mittelalter“. Es wurde ein Text vorgetragen, bei dem die Zuhörer einbezogen wurden, indem die im Text erwähnten Personen sich kurz erheben sollten. Es handelte sich um eine Geschichte, die in unserer Gemeinde in der Vorweihnachtszeit passiert sein könnte, wobei sowohl aktuelle Ereignisse als auch besondere Eigenarten einiger Gemeindemitglieder eingeflossen sind. Ob sich wohl einige wiedererkannt haben??
Nun folgte wieder Musik. Philipp spielte „in dulci jubilo“ von J.S. Bach auf der Orgel. Auch die Senioren hatten in diesem Jahr einen musikalischen Beitrag. Sie sangen die traditionellen Lieder „Tochter Zion“ und „Stille Nacht“. Ein gemeinsames Lied „Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen“ rundete den Musikblock ab.
Dann folgte ein Jahresrückblick als Diaschau. Die Bilder der Ereignisse dieses Jahres in unserer Gemeinde wurden auf die Leinwand projiziert. Man war sehr erstaunt darüber, was sich in diesem Jahr alles bei uns ereignet hat. Vieles hatte man gar nicht mehr „auf dem Schirm“. Interessanterweise wurden auch einige bisher „unveröffentlichte Schnappschüsse“ gezeigt, denn wir waren ja „unter uns“.
Endlich kam der große Augenblick, auf den die Kinder schon den ganzen Nachmittag gewartet hatten - es wurden Geschenke verteilt. Namentlich wurden die Kids von den Lehrerinnen aufgerufen und ihnen die Päckchen überreicht. Auch in diesem Jahr war es wieder so, dass die Kleinsten die größten Pakete bekamen. Wie eine Trophäe wurden sie an den Platz zurückgeschleppt, auch wenn sie für die Kleinen noch so schwierig zu tragen waren. Bald darauf war aus der Kinderecke nur noch das Rascheln von Papier zu hören….
Zum Abschluss wurde wieder gemeinsam gesungen: „Leise rieselt der Schnee“. Zum Glück wurde wieder, wie bei allen anderen gemeinsam gesungenen Liedern auch, der Text auf die Leinwand projiziert, denn die erste Strophe der bekannten Weihnachtslieder bekommen die meisten noch hin, bei den weiteren Strophen wird es dann schon schwieriger.
Nach dem Schlussgebet durch den Vorsteher war der offizielle Teil zwar beendet, aber die meisten blieben noch ein Weilchen sitzen, denn es war noch sooo gemütlich.
Irgendwann später wurde dann auch wieder auf- und umgeräumt….
S. Glinka / F. Glinka