Berichte

Seniorenreise zum Bodensee vom 26.07. – 30.07.2010Freitag, 06.08.2010

Einige Senioren der Gemeinde RE-Hochlarmark und aus den Nachbargemeinden haben sich am frühen Montagmorgen an der Kirche in Hochlarmark eingefunden, um diese Reise gemeinsam mit zu erleben.


Der Bus war pünktlich, so dass es um 7.00 Uhr losging. Der erste größere Halt war in Würzburg, hier konnte etwas zu Mittag gegessen werden. Dann ging es auch schon weiter. Es war 15.30 Uhr als wir in Lindau am Bodensee eintrafen. Der Busfahrer brachte uns bis zum Hafen, von wo aus wir einen Rundgang durch die Altstadt machten. Der Rathausplatz mit dem Rathaus von 1442 erbaut, war schon sehenswert. Um 17.30 Uhr ging es dann nach Friedrichshafen. Hier wurden wir im Hotel „Traube“ erwartet. Nach einem gemeinsamen Abendessen war jeder reif fürs Bett.

Am nächsten Morgen brachte uns der Bus zum Hafen von Friedrichshafen. Wir bestiegen hier das Passagierschiff „Konstanz“ das uns über den Bodensee zur Blumeninsel Mainau brachte. Einige von uns besuchten die Schmetterlingshalle – tropische Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit, das war nicht für jeden was. Der Weg führte weiter zum berühmten Barockschloss mit Schlosskirche. Staunenswertes gab es auf Mainau in Hülle und Fülle; vorbei an der Blumen-Wassertreppe ging es in den Rosengarten, Staudengarten, Kräutergarten über den Dahlienhügel in den Rhododendronhain. An der Blumenuhr vorbei ging es ins Restaurant, wo wir eine Kleinigkeit verspeisten und dann waren wir auch schon an der Schiffanlegestelle.

Das Motorschiff „München“ brachte uns nach Meersburg und legte direkt an der Altstadt an. Auf romantischem Weg durch die Burgweganlage, vorbei am Barockschloss über den Markt und am Rathaus entlang ging es zum Parkplatz, wo uns unser Bus erwartete und zurück zum Hotel brachte. Nach dem gemeinsamen Abendessen sind wir noch in gemütlicher Runde zusammen geblieben und haben den erlebnisreichen Tag Revue passieren lassen.

Der dritte Tag war Friedrichshafen gewidmet. Nach dem Frühstück ging es auch gleich los zum Hafen. Die Uferpromenade zählt zu den schönsten und längsten am Bodensee. Die Hafenanlagen vermitteln ein maritimes Flair. Von der Rotachmündung bis zum Schloss bietet sich ein herrlicher Blick auf den See und die Alpen. Hier in Friedrichshafen befindet sich das Graf-Zeppelin-Haus, so wie das Zeppelinmuseum. Viele Denkmäler und Brunnen zeugen aus vergangenen Zeiten.

Für diesen Tag hatten wir die Besichtigungen um 15.00 Uhr beendet, um uns auf den Abend einzustellen; denn wir wollten den Gottesdienst in der Gemeinde von Friedrichshafen besuchen. In der NAK-Friedrichshafen wurden wir herzlich empfangen, ja, man wartete schon auf uns. Das Gemeindeorchester hieß uns musikalisch willkommen; auch der Chor konnte sich sehen und hören lassen – 80 Sänger/innen brachten dem Herrn Lob und Dank! Nach dem Gottesdienst teilte der Hirte mit, dass die Gemeinde uns mit einem Glas Sekt begrüßen möchte! – Das war ein einmaliges Erlebnis, ganz toll!

Der vierte Tag bescherte uns einen interessanten Tagesausflug in die Schweiz. Eine Stadtführerin holte uns am Hotel ab und begleitete uns zum Rheinfall und zu den schönen mittelalterlichen Städten Schaffhausen und Stein am Rhein. Der größte Wasserfall Europas, der Rheinfall, bietet ein imponierendes Naturschauspiel. Auf 150m Breite stürzt der Rhein ( vom Bodensee kommend ) aus 23m Höhe über die Felsen abwärts.

Hiernach ging es durch die Stadt Schaffhausen und nach Stein am Rhein. In Stein am Rhein kamen wir durch ein Tor der Stadtmauer direkt in die Altstadt. Weiter ging es nach Meersburg in die obere Altstadt. Die Meersburg ist die älteste bewohnte Burg Deutschlands. Hier besuchte Annette von Droste-Hülshoff, die Dichterin aus Westfalen, ihre Schwester, wo sie im Mai 1848 auch starb. Viele sehenswerte Eindrücke, herrliche Rundblicke haben uns fasziniert – doch leider ging auch dieser Tagesausflug zu Ende. Nach dem gemeinsamen Abendessen haben wir noch gemütlich beieinander gesessen. Jeder war angefüllt mit dem Erlebten der letzten Tage. Als Dank für die Bewirtung und Unterkunft im Hotel „ Traube“ haben wir uns als Chor formiert und der Leitung samt Bediensteten einige Lieder vorgetragen; damit ist es uns gelungen Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen.

Am fünften Tag war es Zeit, nach vielen schönen Eindrücken den Heimweg anzutreten. Die Rückfahrt verlief ohne Probleme! Drei Zwischenstopps brachten etwas Auflockerung! Um 18.30Uhr hieß es: Sie haben ihren Zielort erreicht!

Allen Beteiligten, die diese Reise mitgemacht haben, sei herzlich gedankt für das freudige Miteinander!

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Karl-Heinz Heimrath